Sozialismus oder Barberei?

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Unter diesem Motto warnte Rosa Luxemburg im Ersten Weltkrieg vor weiteren Kriegen und Katastrophen, die in Gestalt des Faschismus, der Shoa und des Zweiten Weltkrieges eintraten. Ihre Warnung ist heute aktuell, angesichts der sozialen Widersprüche, der ökologischen Zerstörungen und dem enormen Potenzial regressiver bis faschistischer Bewegungen.

Luxemburg wurden von ihren Gegner*innen als radikale Sozialistin, Jüdin, Polin und Migrantin geschmäht und angegriffen und schließlich im Januar 1919 von Freikorpssoldaten ermordet, die im Auftrag der SPD-Regierung in der Berlin wüteten. Sie wurde als Märtyrerin in der Linken verehrt, ihre Ansichten aber im Regelfall ignoriert. Für die SED galt, dass Luxemburg immer irrte, wo sie anderer Meinung war als Lenin, denn sie zählte zu den ersten radikalen Linken, die vor autoritären Tendenzen der Oktoberrevolution warnte.

Heute wird ihr Schlagwort von der „revolutionären Realpolitik“ aufgegriffen oder auf ihre Imperialismustheorie verwiesen, wenn es um Strategie und Taktik, um imperiale Lebensweise oder Landgrabbing geht. Andere suchen Inspiration für einen sozialistischen Feminismus und Tierrechtler*innen beziehen sich auf Luxemburg, weil sie Tierquälerei beklagte.

An diesem Abend am 5. März 2021, zu ihrem 150.Geburtstag, soll an Leben und Werk Luxemburgs erinnert und über die Frage diskutiert werden, was für uns heute noch wichtig sein könnte.

Von dem Referenten Peter Bierl ist unlängst das Buch „Die Revolution ist großartig. Was Rosa Luxemburg uns heute noch zu sagen hat“ (Unrast-Verlag, 2020) erschienen.

100 Jahre Novemberrevolution

16.März 2019  Veranstaltung: Brotmarken und rote Fahnen

Frauen in der bayerischen Räterepublik

„Gesprungen und gejubelt haben wir und in die Arme sind wir uns gefallen in jener Nacht,“ schreibt Hilde Kramer über die Nacht vom 7.November 1918 in München als Arbeiter*innen und Soldaten die Wittelsbacher Monarchie stürzen. Sie War ein Pflegekind von Gabriele Kaetzler in Riederau. Beide gehörten zu jenen Tausenden von Frauen, überwiegend Arbeiter*innen, die in den Wochen und Monaten nach dem ersten Weltkrieg für eine befreite Gesellschaft kämpften. Die (männliche) Geschichtsschreibung hat sie übergangen.

Über diese verdrängte Geschichte berichtet Christiane Sternsdorf Hauck auf einer Veranstaltung der Mittwochsdisko in der Buchhandlung Colibri in Dießen, Bahnhofstraße 14, am Samstag, 16.März. Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn um 19:30 Uhr

Die Mittwochsdisko ist eine offene Gruppe, die sich regelmäßig trifft, um aus gesellschaftskritischer Perspektive über aktuelle Themen zu diskutieren.

In Kooperation mit: Rosa Luxemburg Stiftung Bayern    Kurt Eisner Verein

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